Karten
1.253.947
Präsident Russlands (1999–2008, seit 2012)
Wesen
Domestizierte Katze
Britischer Sänger und Pianist
Deutsche Politikerin (CDU), Präsidentin der Europäischen Kommission
Amerikanischer YouTuber
Protestbewegung in Frankreich
Konzept
US-amerikanischer Astronaut
Übernatürliches Wesen, oft Personifizierung des Bösen
US-amerikanisches Forschungsprogramm zum Bau der Atombombe während des Zweiten Weltkriegs
Ereignis
Handheld-Konsole von Nintendo
Objekt
Partisanenkämpfer des vorindustriellen Japan
Fiktive Figur und Antagonist in der Filmreihe Halloween
Figur aus der Scream-Filmreihe
Französische Politikerin (LFI)
Tragbarer, persönlicher Zeitmesser
Internet-Meme von 2025
Fiktive Person
45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten
Donald John Trump [ˈdɑn.əld dʒɑn tɹɐmp] (* 14. Juni 1946 in New York City) ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei. Er war von 2017 bis 2021 der 45. und ist seit dem 20. Januar 2025 der 47. Präsident der Vereinigten Staaten. Außerdem ist er Unternehmer und ehemaliger Showmaster. Er gilt als einer der umstrittensten Politiker der US-Geschichte und ist der erste Präsident, gegen den zwei Amtsenthebungsverfahren angestrengt wurden und der sich nach seiner ersten Präsidentschaft mit mehreren Strafprozessen konfrontiert sieht – unter anderem wegen Verschwörung gegen die USA. Er ist der erste strafrechtlich verurteilte US-Präsident. Trump leitete von 1971 bis 2017 den Mischkonzern The Trump Organization. Trotz eines geerbten Vermögens und mehrerer Insolvenzen in der Immobilienbranche wurde er zum Sinnbild eines erfolgreichen Geschäftsmannes. Ab 2004 wurde er als Gastgeber von The Apprentice populär, einer bis 2015 ausgestrahlten Reality-TV-Sendung. Im Laufe der Jahre unterstützte Trump verschiedene politische Parteien, ist aber seit 1987 mit kurzer Unterbrechung als Mitglied der Republikaner registriert. Als deren Kandidat gewann er die Präsidentschaftswahl 2016 gegen die Demokratin Hillary Clinton. Der Wahlkampf war von Unregelmäßigkeiten gekennzeichnet; seine Kampagne erhielt illegale Unterstützung durch Russland, was später zu einer Sonderermittlung und zu Haftstrafen für Mitglieder seines Wahlkampfteams führte. Er erregte im Wahlkampf mit seinem einfachen Sprachstil, provokanten Äußerungen und radikalen Vorschlägen Aufmerksamkeit. Wahlentscheidend war, dass es Trump trotz zahlreicher Sexismusvorwürfe gegen ihn und offensichtlicher Unwahrheiten gelang, sich als Anwalt der einfachen Leute und der evangelikalen Christen darzustellen. Sein als Trumpismus charakterisierter Politikstil ist eine Mischung aus Populismus, Konservatismus, Autoritarismus, Protektionismus (Neomerkantilismus), Wirtschaftsliberalismus, Nationalismus und Isolationismus. Die erste Präsidentschaft Trumps war von zahlreichen Kontroversen geprägt. Zu den vielen Skandalen in Trumps Amtszeit gehört sein Versuch, Waffenhilfe für die Ukraine von Ermittlungen gegen Hunter Biden, den Sohn Joe Bidens, seines Konkurrenten bei der Präsidentschaftswahl 2020, abhängig zu machen. Daher eröffnete das Repräsentantenhaus im Dezember 2019 das erste Impeachment wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs und der Behinderung des Kongresses. Ein zweites Verfahren wurde im Januar 2021 wegen Anstiftung zum Aufruhr eingeleitet, wenige Tage nach dem Angriff auf das Kapitol durch einen von Trump aufgehetzten Mob. Beide Verfahren endeten mit formalen Freisprüchen durch den republikanisch dominierten Senat. Ein Untersuchungsausschuss des Kongresses kam im Dezember 2022 hingegen zu dem Schluss, die Erstürmung des Kapitols sei von Trump initiiert worden, um sich verfassungswidrig an der Macht zu halten. Ein von der Nachfolgeregierung eingesetzter Sonderermittler kam zum selben Ergebnis und eröffnete im August 2023 ein Strafverfahren gegen Trump. Im selben Monat klagte ihn der Bundesstaat Georgia u. a. wegen versuchter Wahlbeeinflussung an. Schon im März 2023 war er wegen mutmaßlich gefälschter Geschäftsunterlagen und im Juni wegen der Entwendung von Geheimdokumenten angeklagt worden. Trotz der vielen Skandale und juristischen Anklagen wurde Trump für die Präsidentschaftswahl 2024 erneut zum Kandidaten der Republikaner ernannt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Juli 2024 im US-Bundesstaat Pennsylvania verübte ein Mann mit einer Schusswaffe ein Attentat auf Trump. Dieser überlebte den Anschlag mit einer leichten Verletzung an seinem rechten Ohr. Im November 2024 konnte er die Wahl zum US-Präsidenten gegen Kamala Harris, Spitzenkandidatin der Demokratischen Partei, für sich entscheiden. Donald Trump ist damit nach Grover Cleveland der zweite Präsident, dem nach einer Abwahl später eine Wiederwahl gelang.
US-amerikanischer Musiker (1958–2009)
Michael Joseph Jackson (* 29. August 1958 in Gary, Indiana; † 25. Juni 2009 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Pop-, Soul-, R&B-, Funk-, Disco- und Rocksänger, Tänzer und Songwriter. Er arbeitete auch als Musik- und Filmproduzent sowie Musikmanager. Er gilt mit über 500 Millionen verkauften Tonträgern nach den Beatles als Künstler mit den zweitmeisten verkauften Tonträgern weltweit und erhielt aufgrund seines prägenden Erfolges den Beinamen „King of Pop“. Mit Tänzen wie dem Moonwalk und seinen Musikvideos prägte er auch die visuelle Popkultur nachhaltig. Als achtes Kind der Jackson-Familie trat er bereits 1966 als Siebenjähriger mit den Jackson 5 auf. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Soloalbum Thriller, das zum bisher meistverkauften Album wurde. Zu seinen weiteren Erfolgen zählen Bad, Dangerous und HIStory, die alle zu den Top 100 der meistverkauften Alben gehören. Mit Blood on the Dance Floor – HIStory in the Mix schuf er das bis heute meistverkaufte Remixalbum. Sein letztes Soloalbum Invincible gilt als bisher teuerstes Album. Das 2026 veröffentlichte Biopic Michael gilt als bisher erfolgreichste Filmbiografie. Ab den späten 1980ern geriet Jackson zunehmend wegen seines veränderten Aussehens, seines exzentrischen Verhaltens und wegen Missbrauchsvorwürfen in die Schlagzeilen. Er starb 2009 an einer Sedativa-Überdosis; der verantwortliche Arzt Conrad Murray wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe verurteilt. Jacksons Tod löste weltweite Aufmerksamkeit aus – über eine Milliarde Menschen verfolgten die Trauerfeier in den Medien.
Französischer General, Staatsmann und Kaiser
Napoleon Bonaparte, als Kaiser Napoleon I. (französisch Napoléon Bonaparte bzw. Napoléon Ier; * 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika als Napoleone Buonaparte; † 5. Mai 1821 in Longwood House auf St. Helena im Südatlantik), war General der Ersten Französischen Republik, Erster Konsul Frankreichs und schließlich Kaiser der Franzosen. Von 1805 bis zu seinem Sturz 1814 war er auch König von Italien und von 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes. Aus korsischer Familie stammend, stieg Bonaparte während der Französischen Revolution in der Armee auf. Er erwies sich als militärisches Talent ersten Ranges. Vor allem die Feldzüge in Italien und in Ägypten machten ihn populär. Dies ermöglichte ihm, durch den Staatsstreich des 18. Brumaire VIII (9. November 1799), zunächst als einer von drei Konsuln, die Macht in Frankreich zu übernehmen. Während des Konsulats von 1799 bis 1804 und des Ersten Kaiserreichs von 1804 bis 1814 sowie nochmals 1815 stand er einem diktatorischen Regime mit plebiszitären Elementen vor. Durch verschiedene Reformen – etwa die der Justiz durch den Code civil oder die der Verwaltung – hat Napoleon die staatlichen Strukturen Frankreichs bis in die Gegenwart hinein geprägt und die Schaffung eines modernen Zivilrechts in besetzten europäischen Staaten initiiert. Außenpolitisch errang er, gestützt auf die Armee, zeitweise die Herrschaft über weite Teile Kontinentaleuropas. Im Königreich Italien trat er selbst an die Staatsspitze, in anderen Ländern setzte er Familienmitglieder und Vertraute als Monarchen ein. Während es ihm gelang, zeitweise auch Preußen und Österreich in sein Bündnissystem zu zwingen, brachte ihn seine Hegemonialpolitik in einen dauerhaften Konflikt mit Großbritannien und Russland. Durch die von ihm eingeleitete Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 wurde die staatliche Gestaltung Mitteleuropas zu einer zentralen Frage im 19. Jahrhundert. Während er den Nationalstaatsgedanken anfangs selbst noch außerhalb Frankreichs verbreitet hatte, erschwerte gerade dessen Erfolg, insbesondere in Spanien, Deutschland und Russland, die Konsolidierung der napoleonischen Ordnung in Europa. Auf den für Frankreich katastrophalen Ausgang des Russlandfeldzugs von 1812 folgten die Befreiungskriege, die Erschütterung der französischen Vorherrschaft in Europa und 1814 der Sturz Napoleons. Nach seiner Verbannung auf die Mittelmeerinsel Elba kehrte er 1815 während der Herrschaft der Hundert Tage noch einmal an die Macht zurück. In der Schlacht bei Waterloo endgültig besiegt, wurde er bis zu seinem Lebensende auf die abgelegene, britisch kontrollierte Atlantikinsel St. Helena verbannt.
Deutscher Politiker, von 1933 bis 1945 Diktator des Deutschen Reiches
Adolf Hitler (* 20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn; † 30. April 1945 in Berlin) war ein deutscher Politiker österreichischer Herkunft und von 1933 bis zu seinem Tod Diktator des Deutschen Reichs. Ab 1921 war er Vorsitzender der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), von 1933 bis 1945 deutscher Reichskanzler, ab 1934 auch Staatsoberhaupt und ab 1938 Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht. Im November 1923 versuchte er mit einem Putsch von München aus die Weimarer Republik zu stürzen. Mit seiner Schrift Mein Kampf (1925/26) prägte er die antisemitische und rassistische, auf Eroberung von sogenanntem Lebensraum ausgerichtete Ideologie des Nationalsozialismus. Hitler wurde am 30. Januar 1933 von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum deutschen Reichskanzler ernannt. Innerhalb weniger Monate beseitigte sein Regime mit Terror, Notverordnungen, dem Ermächtigungsgesetz, Gleichschaltungsgesetzen, Organisations- und Parteiverboten die Gewaltenteilung, die pluralistische Demokratie, den Föderalismus und den Rechtsstaat. Politische Gegner wurden in Konzentrationslagern inhaftiert, gefoltert und ermordet. 1934 ließ Hitler anlässlich des „Röhm-Putsches“ politische Gegner und potenzielle Rivalen in den eigenen Reihen ermorden. Hindenburgs Tod im August 1934 nutzte er, um das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers vereinen zu lassen, und regierte ab da als Führer und Reichskanzler. Die deutschen Juden wurden ab 1933 zunehmend ausgegrenzt und entrechtet, besonders durch die Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935, die Novemberpogrome 1938 und die Arisierung von Unternehmen jüdischer Eigentümer. Zudem machten zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen den Juden schrittweise die Teilnahme am wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben unmöglich und beraubten sie ihrer Vermögen und Erwerbsmöglichkeiten. Die Folgen der Weltwirtschaftskrise und die Massenarbeitslosigkeit ließ er mit einer enormen Ausweitung der Staatsverschuldung bekämpfen: mit Investitionsprogrammen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie dem Autobahnbau und mit der Aufrüstung der Wehrmacht über das System der Mefo-Wechsel. Zudem führte er einen paramilitärisch organisierten Reichsarbeitsdienst ein. Mit dem zunächst geheimen Aufbau (1934) der Reichsluftwaffe, der Wiedereinführung der Wehrpflicht, der Aufrüstung der Wehrmacht und der Rheinlandbesetzung brach Hitler den Versailler Vertrag. Die nationalsozialistische Propaganda stellte die Wirtschafts-, Sozial- und Außenpolitik als erfolgreich dar und steigerte so bis 1939 Hitlers Popularität. 1938 übernahm er die unmittelbare Befehlsgewalt über die Wehrmacht und setzte den „Anschluss“ Österreichs durch. Über das Münchner Abkommen vom 30. September 1938, das ihm die Angliederung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich gestattete, setzte er sich mit der „Zerschlagung der Rest-Tschechei“ bereits am 15. März 1939 hinweg. Mit dem durch den Abschluss des sogenannten Hitler-Stalin-Pakts vom 23./24. August 1939 mit der Sowjetunion vorbereiteten Überfall auf Polen am 1. September 1939, der vertragsgemäß die Zerschlagung des polnischen Staates und die Aufteilung seines Territoriums unter den Vertragspartnern zum Ziel hatte und auf den bald die sowjetische Besetzung Ostpolens folgte, löste er den Zweiten Weltkrieg in Europa aus. Nach dem Sieg über Frankreich im Westfeldzug vom 10. Mai bis 25. Juni 1940 und dem Beginn der später gescheiterten Luftschlacht um England am 10. Juli 1940 teilte er am 31. Juli 1940 Vertretern des Oberkommandos der Wehrmacht seinen Entschluss mit, die Sowjetunion anzugreifen und gegen sie einen Vernichtungskrieg zur Eroberung von „Lebensraum im Osten“ zu führen. Den am 22. Juni 1941 begonnenen Krieg gegen die Sowjetunion ließ er unter dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ vorbereiten und führen. Im Zweiten Weltkrieg verübten die Nationalsozialisten und ihre Helfer zahlreiche Massenverbrechen und Völkermorde. Bereits im Sommer 1939 erteilte Hitler die Weisung, die „Erwachseneneuthanasie“ vorzubereiten. Zwischen September 1939 und August 1941 wurden im Rahmen der NS-Krankenmorde unter der Leitung der Zentraldienststelle T4 über 70.000 psychisch kranke sowie geistig und körperlich behinderte Menschen, bis Kriegsende über 200.000 Menschen systematisch ermordet. Hitlers Antisemitismus und Rassismus gipfelte schließlich im Holocaust. In diesem wurden etwa 5,6 bis 6,3 Millionen Juden, im Völkermord an den Sinti und Roma bis zu 500.000 Sinti und Roma ermordet. Weitere Gruppen wurden brutal verfolgt, so soziale Randgruppen, politisch Andersdenkende und „Widerständler“, bekennende Christen bzw. Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Menschen „nichtarischer“ Herkunft. Hitler autorisierte die wichtigsten Schritte des Judenmordes und ließ sich über den Verlauf informieren. Seine verbrecherische Politik führte zu vielen Millionen Kriegstoten und zur Zerstörung weiter Teile Deutschlands und Europas. Er beging am 30. April 1945 im Bunker der Reichskanzlei Suizid, acht Tage später folgte die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht.
Französischer General und Staatsmann (1890–1970)
Charles André Joseph Marie de Gaulle ([ʃaʁl də ɡol] ; * 22. November 1890 in Lille, Département Nord; † 9. November 1970 in Colombey les Deux Églises, Département Haute-Marne) war ein französischer General und Staatsmann. Im Zweiten Weltkrieg führte er den Widerstand des Freien Frankreichs gegen die deutsche Besatzung an. Danach war er von 1944 bis 1946 Präsident der Provisorischen Regierung. Im Zuge des Algerienkriegs wurde er 1958 mit der Bildung einer Regierung als Ministerpräsident beauftragt und setzte eine Verfassungsreform durch, mit der die Fünfte Republik begründet wurde, deren Präsident er von Januar 1959 bis April 1969 war. Die auf ihn zurückgehende politische Ideologie des Gaullismus beeinflusst die französische Politik bis heute.
Argentinischer Fußballspieler
Lionel Andrés Messi Cuccittini [ljoˈnel anˈdɾes ˈmesi] (* 24. Juni 1987 in Rosario) ist ein argentinischer Fußballspieler. Messi wechselte im Alter von 13 Jahren von den Newell’s Old Boys in die Jugendakademie des FC Barcelona, ehe er 2004 im Alter von 17 Jahren für die Profis debütierte. In den kommenden 17 Jahren erzielte der Offensivspieler, der meist auf dem rechten Flügel oder als hängende Spitze eingesetzt wurde, in 520 Spielen 474 Tore in der Primera División und wurde ihr Rekordtorschütze. Messi gewann mit Barça 35 Titel, darunter viermal die Champions League, zehnmal die spanische Meisterschaft und siebenmal die Copa del Rey. Dabei wurde er sechsmal Torschützenkönig der Champions League, achtmal der Primera División (Pichichi-Trophäe) und viermal der Copa del Rey. Dies brachte ihm sechsmal den Goldenen Schuh der UEFA als „Torschützenkönig Europas“ ein. Nachdem sein Vertrag aus finanziellen Gründen nicht verlängert werden konnte, spielte Messi von 2021 bis 2023 in der französischen Ligue 1 bei Paris Saint-Germain. Seit Mitte Juli 2023 ist er in der Major League Soccer bei Inter Miami aktiv. Auf internationaler Ebene wurde Messi 2005 zunächst Juniorenweltmeister und 2008 Olympiasieger. 2005 debütierte er im Alter von 18 Jahren in der argentinischen Nationalmannschaft, deren Rekordspieler und Rekordtorschütze er heute ist. Er nahm an sechs Weltmeisterschaften (2006, 2010, 2014, 2018, 2022, 2026; Rekord) und sieben Copa Américas (2007, 2011, 2015, 2016, 2019, 2021, 2024) teil. Nach vier verlorenen Endspielen (dreimal Copa América und das WM-Finale 2014) und einem zwischenzeitlichen Rücktritt im Jahre 2016 gewann Messi 2021 sowie 2024 die Copa América und wurde 2022 Weltmeister. Messi ist mit 34 Einsätzen WM-Rekordspieler und belegt mit 21 Toren den 2. Platz der ewigen WM-Torschützenliste, wobei er während der WM 2026 zeitweise auch diesen Rekord innehatte. 2014 sowie beim Titelgewinn 2022 wurde er zum besten Spieler der WM gekürt und ist der bisher einzige Spieler, dem dies mehrmals gelang. 2026 führte Messi sein Land mit acht Toren erneut in das WM-Finale, unterlag jedoch wie schon 2014. Er ist damit neben Cafu der einzige Spieler, der in drei WM-Finals zum Einsatz kam. Anschließend beendete Messi im Alter von 39 Jahren seine Nationalmannschaftskarriere. Messi wurde zwischen 2009 und 2023 achtmal mit dem Ballon d’Or als „Weltfußballer des Jahres“ ausgezeichnet und ist damit der Rekordgewinner der wichtigsten individuellen Auszeichnung für einen Fußballspieler. Zudem ist er mit acht Auszeichnungen der Rekordgewinner bei der Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres und wurde zweimal zum UEFA-Spieler des Jahres („Europas Fußballer des Jahres“) gewählt. 2020 wurde Messi in das Ballon d’Or Dream Team gewählt.
Präsident der Französischen Republik und Kofürst von Andorra
Emmanuel Jean-Michel Frédéric Macron (Aussprache [emaˈnɥɛl ʒɑ̃ miˈʃɛl fʁedeˈʁik maˈkʁɔ̃]; * 21. Dezember 1977 in Amiens, Département Somme) ist seit Mai 2017 Staatspräsident der Französischen Republik und Kofürst des Fürstentums Andorra. Er war von 2006 bis 2009 Mitglied der Sozialistischen Partei (Parti Socialiste, PS) und von August 2014 bis August 2016 Wirtschaftsminister im Kabinett Valls II unter Staatspräsident François Hollande (PS). Macron trat mit liberalen Positionen als Kandidat zur französischen Präsidentschaftswahl 2017 mit der von ihm gegründeten Partei En Marche (EM), später La République en Marche (LREM) und seit 2022 Renaissance (RE), an. Bei den Präsidentschaftswahlen im April 2022 wurde er für eine zweite Amtszeit gewählt.