5
Wissen

Allel

Zustandsbeschreibung eines Gens

Konzept

Als Allele (von altgriechisch ἀλλήλων allélon „einander, gegenseitig“) werden Varianten eines Gens bezeichnet. Diese Varianten existieren, weil die Desoxyribonukleinsäure (DNA, auch: DNS) an einem Genlokus, also an einer bestimmten Stelle eines bestimmten Chromosoms, zwischen Individuen einer Spezies variieren kann. Unterschiedliche Allele bewirken häufig unterschiedliche Ausprägungen des dem Gen entsprechenden Merkmals im Phänotyp des Individuums. Zum Beispiel kann es für ein Gen, das die Blütenfarbe bestimmt, ein Allel geben, das die Blüten rot, und ein anderes Allel, das sie weiß sein lässt. Die Allelie, die Existenz der Allele und deren Weitergabe bei der Fortpflanzung, erklärt die Vererbung individueller Merkmale und insbesondere die schon 1865 von Gregor Mendel entdeckten und nun nach ihm benannten Mendelschen Regeln. Allele können über lange Zeit unverändert vererbt werden oder durch Mutation entstehen. Schädliche Allele bewirken Erbkrankheiten. Hat ein Gen mehr als zwei Allele, so spricht man von multipler Allelie. Die Auswirkungen der Allelie auf die Vererbung genotypischer und vor allem phänotypischer Eigenschaften sind so vielfältig, dass dieser Artikel nur das Grundmuster beschreiben kann. Die hier betrachteten Lebewesen sind Diplonten. Das heißt, sie produzieren Keimzellen, Gameten, mit einem einfachen Chromosomensatz, und alle übrigen, die ‚somatischen‘ Zellen haben zwei Chromosomensätze, je einer stammt von den in der Befruchtung zur Zygote vereinigten Keimzellen. Insbesondere betrifft das Folgende den Menschen, da er zu den Diplonten gehört.

UnfehlbarkeitIhr erhaltet jede Runde eine Energie mehr.
Selten22880 / 477690

KartenWissen

Allel

Zustandsbeschreibung eines Gens

Als Allele (von altgriechisch ἀλλήλων allélon „einander, gegenseitig“) werden Varianten eines Gens bezeichnet. Diese Varianten existieren, weil die Desoxyribonukleinsäure (DNA, auch: DNS) an einem Genlokus, also an einer bestimmten Stelle eines bestimmten Chromosoms, zwischen Individuen einer Spezies variieren kann. Unterschiedliche Allele bewirken häufig unterschiedliche Ausprägungen des dem Gen entsprechenden Merkmals im Phänotyp des Individuums. Zum Beispiel kann es für ein Gen, das die Blütenfarbe bestimmt, ein Allel geben, das die Blüten rot, und ein anderes Allel, das sie weiß sein lässt. Die Allelie, die Existenz der Allele und deren Weitergabe bei der Fortpflanzung, erklärt die Vererbung individueller Merkmale und insbesondere die schon 1865 von Gregor Mendel entdeckten und nun nach ihm benannten Mendelschen Regeln. Allele können über lange Zeit unverändert vererbt werden oder durch Mutation entstehen. Schädliche Allele bewirken Erbkrankheiten. Hat ein Gen mehr als zwei Allele, so spricht man von multipler Allelie. Die Auswirkungen der Allelie auf die Vererbung genotypischer und vor allem phänotypischer Eigenschaften sind so vielfältig, dass dieser Artikel nur das Grundmuster beschreiben kann. Die hier betrachteten Lebewesen sind Diplonten. Das heißt, sie produzieren Keimzellen, Gameten, mit einem einfachen Chromosomensatz, und alle übrigen, die ‚somatischen‘ Zellen haben zwei Chromosomensätze, je einer stammt von den in der Befruchtung zur Zygote vereinigten Keimzellen. Insbesondere betrifft das Folgende den Menschen, da er zu den Diplonten gehört.

Artikel auf Wikipedia lesen

Wie diese Werte berechnet werden

Jeder Wert leitet sich aus einer Messung des Artikels ab, ohne manuellen Eingriff. Die folgenden Messungen stammen vom 6. September 2026.

KonzeptÄndert eine Spielregel, solange sie im Spiel bleibt.

REI

Reichweite

Länge des Artikels

70 / 120

STR

Strenge

Dichte und Anzahl der Belege

42 / 120

VER

Verankerung

Alter und Anzahl der Versionen

336 / 400

AKT

Aktualität

Jüngste Bearbeitungen und Aufruf-Trend

12 / 30

VER

Verbreitung

Sprachversionen und eingehende Links

77 / 100

Größe des Artikels

20 kB

Angeführte Belege

28

Abschnitte

8

Versionen

1.710

Versionen in 90 Tagen

6

Eingehende Links

1.929

Sprachversionen

78

Aufrufe in 12 Monaten

92.540

Erstellt am

14. September 2001

Wikidata-Aussagen

47

Selten — 98,9. Perzentil der Bekanntheit

Die Seltenheit ordnet Karten nach der Bekanntheit ihres Themas: Aufrufe, Anzahl der Sprachen und eingehende Links. Diese Stufe erscheint in 10,00 % der aus Boostern gezogenen Karten. Über die Stärke sagt sie nichts — die liegt hier bei 568 von 1000.

Effekt

Diese Karte kämpft nicht selbst: Sie trägt einen einzigen Effekt, bestimmt von ihrem dominanten Messwert.

UnfehlbarkeitIhr erhaltet jede Runde eine Energie mehr.

WissenTypvorteile

Stark gegen

KosmosLand

Schwach gegen

MythosMacht

Der Quellartikel

Diese Karte entspricht dem Wikidata-Objekt Q80726, vorhanden in 78 Wikipedia-Sprachversionen.

Abbildung : Datei auf Wikimedia CommonsAGeremia Lizenz CC BY-SA 3.0. Artikeltext lizenziert unter CC BY-SA 4.0.

Weitere Wissen-Karten