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Gelehrter1343Mitglied seit 16. Juli 2026
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Max Weber
Deutscher Soziologe, Jurist, National- und Sozialökonom (1864–1920)
Wesen
Maximilian „Max“ Carl Emil Weber (* 21. April 1864 in Erfurt; † 14. Juni 1920 in München) war ein deutscher Soziologe und Nationalökonom. Obwohl seiner Ausbildung nach Jurist, gilt er als einer der Klassiker der Soziologie sowie der gesamten Kultur-, Sozial- und Geschichtswissenschaften. Er lehrte als Privatdozent und außerordentlicher Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin (1892–1894) und als ordentlicher Professor an den Universitäten Freiburg (1894–1896), Heidelberg (1897–1903), Wien (1918) und München (1919–1920). Krankheitsbedingt unterbrach er die universitäre Lehre in Heidelberg für viele Jahre, entfaltete aber in dieser Zeit eine außerordentlich produktive publizistische und journalistische Tätigkeit. Zudem versammelte er zum sonntäglichen Jour fixe namhafte Wissenschaftler, Politiker und Intellektuelle, deren Zusammentreffen den sogenannten „Mythos von Heidelberg“ als intellektuelles Zentrum begründeten. Mit seinen Theorien und Begriffsprägungen hatte er insbesondere auf die Wirtschafts-, Herrschafts-, Rechts- und Religionssoziologie großen Einfluss. Auch wenn sein Werk fragmentarischen Charakter hat, wurde es dennoch aus der Einheit eines Leitmotivs entwickelt: des okzidentalen Rationalismus und der damit bewirkten Entzauberung der Welt. Eine Schlüsselstellung in diesem historischen Prozess wies er dem modernen Kapitalismus als der „schicksalsvollsten Macht unseres modernen Lebens“ zu. In der Wahl dieses Forschungsschwerpunktes zeigte sich eine Nähe zu seinem Antipoden Karl Marx, die ihm auch die Bezeichnung „der bürgerliche Marx“ eintrug. Mit Webers Namen sind die Protestantismus-Kapitalismus-These, das Prinzip der Werturteilsfreiheit, der Begriff Charisma, das Gewaltmonopol des Staates sowie die Unterscheidung von Gesinnungs- und Verantwortungsethik verknüpft. Aus seiner Beschäftigung mit dem „Erlösungsmedium Kunst“ ging eine gelehrte Abhandlung zur Musiksoziologie hervor. Politik war nicht nur sein Forschungsgebiet, sondern er äußerte sich auch als klassenbewusster Bürger und aus liberaler Überzeugung engagiert zu aktuellen politischen Streitfragen des Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Als früher Theoretiker der Bürokratie wurde er über den Umweg US-amerikanischer Rezeption zu einem der Gründungsväter der Organisationssoziologie gekürt. Max Webers Ehefrau Marianne Weber engagierte sich politisch als Frauenrechtlerin, verfasste nach seinem Tod die erste und jahrzehntelang einzige Biographie ihres Mannes und gab einige seiner wichtigen Werke postum heraus.
Area 51
Militärisches Sperrgebiet in Nevada, USA
Gelände
Die Area 51 ist ein militärisches Sperrgebiet im südlichen Nevada (USA) im Besitz der United States Air Force und des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums. Die korrekten Namen sind Homey Airport (ICAO-Code: KXTA, FAA-LID: XTA) oder Groom Lake. Das Sperrgebiet liegt innerhalb des großen Luftwaffenübungsgeländes Nellis als eigene, zusätzlich gesicherte militärische Anlage. Area 51 ist Gegenstand mehrerer Verschwörungstheorien, insbesondere solcher, wonach auf der Basis außerirdische Lebensformen erforscht werden. Die Existenz des Sperrgebiets wurde offiziell jahrzehntelang geheim gehalten und erst im August 2013 vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA bestätigt. Die US Air Force testet in dem Sperrgebiet neue Experimentalflugzeuge.
Gezeiten
Periodische Wasserbewegungen der Ozeane, die durch die von Mond und Sonne erzeugten Gezeitenkräfte verursacht werden
Gelände
Die Gezeiten oder Tiden (niederdeutsch Tid, Tied [tiːt] „Zeit“; Pl. Tiden, Tieden [tiːdən] „Zeiten“) sind die Wasserbewegungen der Ozeane, die durch die von Mond und Sonne erzeugten Gezeitenkräfte im Zusammenspiel mit der Erddrehung verursacht werden.
Monokotyledonen
Pflanzen mit nur einem Keimblatt
Wesen
Die Monokotyledonen oder Einkeimblättrigen Pflanzen sind eine der großen Gruppen der Bedecktsamer. Sie bilden eine natürliche Verwandtschaftsgruppe.
J. K. Simmons
Amerikanischer Schauspieler
Wesen
Jonathan Kimble „J. K.“ Simmons (* 9. Januar 1955 in Detroit, Michigan) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Im Fernsehen spielte er jeweils über mehrere Staffeln im Law & Order-Franchise von Dick Wolf, in der HBO-Gefängnisserie Oz – Hölle hinter Gittern und in der Krimiserie The Closer. Zu seinen Leinwanderfolgen zählen Independent-Filme wie Juno genauso wie Superhelden-Adaptionen. Für seine Rolle in Whiplash (2014) erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Oscar und den Golden Globe als bester Nebendarsteller.
Statistiken
- 108Gewöhnlich
- 54Ungewöhnlich
- 108Selten
- 45Episch
- 22Legendär
- 8Mythisch
- 1Prisma