@jonaslion74offline
Mitglied seit 6. April 2026
Begriff aus der Kognitionspsychologie
Konzept
Kognitive Verzerrungen oder kognitive Fehler (englisch cognitive bias/error/fallacy) sind ein kognitionspsychologischer Sammelbegriff: Eigenschaften der zu verarbeitenden Information werden dabei systematisch verzerrt verstanden bzw. mental repräsentiert. Urteilsfehler oder Beurteilungsfehler als verzerrte Wahrnehmungen und Interpretationen der Realität, die nicht absichtlich vorgenommen werden, sondern vielmehr eine (unerwünschte) Begleiterscheinung allgemeiner Prinzipien der menschlichen Informationsverarbeitung sowie sozialer Einflussprozesse darstellen, sind ein anderer Begriff dafür. Dies kann ggf. fehlerhafte oder suboptimale Entscheidungen oder Handlungen forcieren. Kognitive Fehler kann man als Oberbegriff sehen, Kognitive Verzerrungen sind die Ursache und Urteilsfehler das Ergebnis dieser kognitiven Fehler. Betroffen von der kognitiven Verzerrung der Informationsverarbeitung können Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Emotionen, Motivation, Handlungsregulation und Verhaltenskontrolle sein. Kognitive Verzerrungen beginnen, lange bevor wir bewusst über eine Sache nachdenken. Psychologen wie Daniel Kahneman oder Amos Tversky haben gezeigt, dass die menschliche Wahrnehmung oft alles andere als vollständig und sehr selektiv ist.
Französischer Radrennfahrer
Wesen
Pierre Rolland (* 10. Oktober 1986 in Gien) ist ein ehemaliger französischer Radrennfahrer. Er ist zweimaliger Etappensieger der Tour de France.
König von England, Herr von Irland und Herzog von Aquitanien (1307-1327)
Eduard II. (englisch Edward II, auch Edward II of Carnarvon; * 25. April 1284 in Caernarvon, Wales; † 21. September 1327 in Berkeley Castle, Gloucestershire) war von 1307 bis 1327 König von England, Lord von Irland und Herzog von Aquitanien. Er trug als erster Thronfolger den Titel eines Prince of Wales und war der erste englische Monarch seit der normannischen Eroberung 1066, der abgesetzt wurde.
Deutsche Tennisspielerin
Tatjana Maria, geb. Malek (* 8. August 1987 in Saulgau) ist eine deutsche Tennisspielerin.
Schlacht des Ersten Weltkriegs
Gelände
Die Skagerrakschlacht – auch Seeschlacht vor dem Skagerrak oder im englischen Sprachgebrauch Battle of Jutland (Schlacht von Jütland) genannt –, war die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs. Sie wurde am 31. Mai und 1. Juni 1916 zwischen der deutschen Hochseeflotte und der Grand Fleet der Royal Navy in den Gewässern südlich von Norwegen und nordwestlich der jütischen Halbinsel ausgetragen und endete unentschieden. Sie war die größte Flottenschlacht zwischen Großkampfschiffen, die überwiegend bei Tageslicht ausgefochten wurde und gemessen an der Zahl der beteiligten Schiffe eine der größten Seeschlachten der Geschichte überhaupt. Die deutsche Flotte plante einen Vorstoß gegen die Handelsschifffahrt an der Südküste Norwegens, um dabei einzelne britische Einheiten oder Verbände wie die Schlachtkreuzerflotte aufzuspüren. Das Skagerrak ermöglichte einen alternativen Rückzugsweg in die Ostsee. Der britische Nachrichtendienst hatte die deutschen Befehle jedoch auswerten können, und die Royal Navy plante daraufhin, die deutsche Flotte zwischen der Hauptmacht der Grand Fleet und einigen zwischen Dänemark und Schweden kreuzenden Einheiten einzuschließen. Am Nachmittag des 31. Mai trafen die Schlachtkreuzergeschwader aufeinander. Der Kampf verlagerte sich nach Süden, bis es zum Zusammentreffen mit dem deutschen Hauptverband kam. Das britische Geschwader wendete daraufhin nach Norden zur britischen Hauptstreitmacht. Zwischen 19:30 Uhr und dem Einbruch der Dunkelheit um 21:30 Uhr bekämpften sich dann beide Flotten mit zusammen etwa 250 Schiffen. Im Schutz der Dunkelheit gelang der deutschen Flotte der Durchbruch durch die britische Formation und anschließend die Rückkehr in die Heimathäfen. Der Ausgang der Schlacht war ambivalent, da es keiner Seite gelang, ihre ursprünglichen Ziele zu verwirklichen: Die Briten hatten deutlich höhere Verluste an Menschenleben und Schiffen zu beklagen, obwohl sie die stärkeren Kräfte in die Schlacht führten. Der Erfolg der deutschen Seite bestand de facto jedoch nur darin, ein Unentschieden erreicht zu haben. Darüber hinaus änderte die Schlacht nichts an der strategischen Ausgangslage: Die Royal Navy konnte die Seeblockade Deutschlands bis zum Ende des Krieges aufrechterhalten, da die deutsche Hochseeflotte keine Entscheidungsschlacht mehr wagte.