paul
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Vitrine
Circuit de Spa-Francorchamps
Motorsport-Rennstrecke in Belgien
Gelände
Der Circuit de Spa-Francorchamps ist eine Motorsport-Rennstrecke in der Wallonischen Region in Belgien. Sie liegt in den Ardennen, im Dreieck zwischen den Städten Stavelot (zu deren Gemeindegebiet der Kurs gehört), Spa und Malmedy – knapp 20 km entfernt von der deutsch-belgischen Grenze bei Monschau. Der Start-Ziel-Bereich der Strecke liegt nahe der zu Stavelot gehörenden Ortschaft Francorchamps, worin auch der Name des Kurses begründet liegt. Wegen der Höhendifferenz im Streckenverlauf von insgesamt 97 m und der zahlreichen Kurven, in denen hohe Fliehkräfte auftreten, trägt die Strecke auch den Beinamen „Ardennen-Achterbahn“; die höchste Stelle liegt im Südosten der Rennstrecke am Ende der Kemmel-Geraden in der Kurve Les Combes (470 m O.P.) und die niedrigste (373 m) im Südwesten in der Kurve Paul-Frère nach zweitem und zugleich letztem Überqueren des Bachs Eau Rouge; die Start-/Ziel-Linie liegt auf 418 m Höhe. Seit 1925 wird auf der Rennstrecke mit einigen Unterbrechungen der Große Preis von Belgien ausgetragen; seit 1950 als Formel-1-Weltmeisterschaftslauf.
Scott Caan
US-amerikanischer Schauspieler
Wesen
Scott Andrew Caan (* 23. August 1976 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Im Film Mercy von 2009 war er auch als Drehbuchautor und Produzent tätig.
Villeneuve-d’Ascq
Französische Gemeinde der Metropolregion Lille in Nordfrankreich
Gelände
Villeneuve-d’Ascq ist eine französische Stadt mit 62.868 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) in der Metropolregion Lille im Département Nord in der Region Hauts-de-France.
Hermetik
Offenbarungslehre der Antike
Konzept
Hermetik (auch Hermetismus, Hermetizismus oder hermetische Philosophie) ist die neuzeitliche Bezeichnung für eine antike esoterisch-okkulte Offenbarungslehre. Der Name bezieht sich auf die mythische Gestalt des Hermes Trismegistos (altgriechisch Ἑρμῆς Τρισμέγιστος Hermḗs Trismégistos, dt. „dreifach größter Hermes“), der als der Wissensspender galt. Dabei handelt es sich um eine im ägyptischen Hellenismus entstandene synkretistische Verschmelzung des griechischen Gottes und Götterboten Hermes mit Thot, der in der ägyptischen Mythologie und Religion der Gott der Weisheit und der Wissenschaft ist. Allerdings erscheint Hermes in manchen Texten nicht als Urheber der Offenbarung, sondern als deren Empfänger und Verkünder. In der Römischen Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 284 n. Chr.) gewann die Lehre beträchtlichen Einfluss. Auf Offenbarungen des Hermes Trismegistos wurde der Inhalt vieler verschiedenartiger Schriften zurückgeführt. Sie werden in der Forschung unter der Bezeichnung „Hermetica“ zusammengefasst. Diese heterogene Literatur zerfällt in zwei Gruppen: Neben theoretisch ausgerichteten Werken, die religiöses und philosophisches Lehrgut vermitteln, stehen praxisorientierte Schriften mit dem Anspruch, dem Leser nutzbare Kenntnisse über die Natur zu verschaffen. Die „religiös-philosophische“ Hermetik gibt Erklärungen für die Entstehung und Beschaffenheit der Welt und erteilt Anweisungen für die Erlangung von Weisheit und die Läuterung und Erlösung der Seele. Die „technische“ Hermetik bezweckt Lebensmeisterung und Naturbeherrschung durch okkultes Wissen und Zauberei. Ihr Schrifttum beschreibt eine Vielzahl von magischen, astrologischen und alchemistischen Vorstellungen. In der Frührenaissance wurde das zuvor verschollene Corpus Hermeticum, eine Sammlung antiker hermetischer Offenbarungsschriften, entdeckt. Marsilio Ficino übersetzte es aus dem Griechischen ins Lateinische. Die Wirkung war stark und nachhaltig, denn viele Renaissance-Humanisten hielten Hermes Trismegistos für einen Verkünder altehrwürdiger Weisheitslehren aus der Zeit der jüdischen Propheten. Man glaubte, dass seine Lehren mit dem christlichen Glauben vereinbar seien und diesem sogar eine Stütze bieten könnten. Der humanistischen Hermesverehrung wurde jedoch die Grundlage entzogen, als Isaac Casaubon 1614 die kaiserzeitliche Entstehung im ersten bis zweiten Jahrhundert n. Chr. des angeblich uralten Corpus nachwies. Dennoch faszinierten die hermetischen Offenbarungen weiterhin in okkultistischen und esoterischen Kreisen. Die moderne Forschung fragt nach der Herkunft des Gedankenguts und befasst sich mit der Einbettung der Hermetik in den Gesamtzusammenhang der kaiserzeitlichen Kulturgeschichte. Hervorgehoben werden die altägyptischen Wurzeln und die Bezüge zum Platonismus. Ein oft erörtertes Thema ist das Verhältnis zwischen der Weltdeutung der religiös-philosophischen Offenbarungen und den okkulten Techniken des populären Hermetismus. Dabei geht es um den Zusammenhang zwischen den beiden Hauptelementen der Hermetik: der Weisheitssuche einer gebildeten Elite und dem Interesse breiterer Schichten an handfesten magischen Machtmitteln. Es hat sich gezeigt, dass eine saubere Trennung zwischen philosophischer und technischer Hermetik nicht möglich und unhistorisch ist; vielmehr gibt es gewichtige Überschneidungen.
Sealand
Nicht anerkannte Mikronation in englischem Gewässer
Gelände
Sealand [ˈsiːlænd] (amtlich Principality of Sealand, deutsch Fürstentum Sealand) ist eine Mikronation auf der ehemaligen britischen Seefestung HM Fort Roughs, knapp zehn Kilometer vor der Küste von Suffolk innerhalb der Seegrenze des Vereinigten Königreichs. Die Seefestung wurde am 2. September 1967 durch Patrick bzw. Paddy Roy Bates, einen ehemaligen Major der British Army, als neuer und eigenständiger Staat proklamiert, nachdem er unmittelbar zuvor die von der Royal Navy verlassene Plattform besetzt hatte. Seine ursprünglichen Pläne, dort außerhalb des Zugriffs britischer Behörden einen Piratensender zu betreiben, verwirklichte er nicht mehr. Dennoch verteidigte er bis zu seinem Tod 2012 mit Hilfe von Angehörigen und Freunden der Familie die Plattform sowohl juristisch als auch mit Waffengewalt und forderte die Staatengemeinschaft auf, Sealand völkerrechtlich als legitimen und souveränen Staat anzuerkennen. Trotz einer hohen Bekanntheit, vor allem als häufig gewähltes Fallbeispiel in völkerrechtlichen Diskussionen, wird die Anerkennung Sealands als Staat international verweigert. Aus Deutschland und den Vereinigten Staaten liegen Gerichtsentscheidungen vor, denen zufolge Sealand nicht die Voraussetzungen für einen Staat erfüllt und daher als Völkerrechtssubjekt nicht existiert. Kritiker verweisen außerdem darauf, dass die Plattform inmitten britischer Hoheitsgewässer liegt, seit diese 1987 auf eine Zwölfmeilenzone ausgedehnt worden sind.
Statistiken
- 137Gewöhnlich
- 58Ungewöhnlich
- 113Selten
- 43Episch
- 15Legendär
- 3Mythisch
- 1Prisma