ptolemee_19
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Vitrine
André Schürrle
Ehemaliger deutscher Fußballspieler
Wesen
André Horst Schürrle (* 6. November 1990 in Ludwigshafen am Rhein) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Er war Offensivspieler und wurde vor allem als Linksaußen eingesetzt. Er spielte aber auch auf der Position des Mittelstürmers und der rechten Außenbahn. Als Stärken galten – neben seiner Schnelligkeit – seine Technik und Schussgewalt. Mit der DFB-Elf nahm er an den Europameisterschaften 2012 und 2016 sowie der Weltmeisterschaft 2014 teil. Bei dem WM-Turnier 2014 wurde er in sechs Spielen eingewechselt und erzielte drei Tore. Im Endspiel gegen Argentinien gab er die Vorlage zum 1:0-Siegtreffer von Mario Götze und wurde mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister. Er beendete im Juli 2020 seine Karriere im Alter von 29 Jahren.
Lidar
Vermessung mit Hilfe eines geschwenkten Laserstrahls
Objekt
Lidar (Aussprache [ˈlaɪdɑːr]) ist eine Methode, um Abstand und Geschwindigkeit zu messen. Mit mehreren oder beweglichen Lidar-Sensoren können auch Form und Oberflächenbeschaffenheit (zum Beispiel rau oder glatt) bestimmt werden. Diese Informationen werden elektrooptisch erfasst. Somit können auch atmosphärische Parameter aus der Ferne gemessen werden, etwa Temperatur, Zusammensetzung und Partikelgröße in Wolken. Statt Radiowellen wie beim Radar werden bei Lidar Laserstrahlen genutzt, genauer ist es eine Form des dreidimensionalen Laserscanning. Andere Namen sind LIDAR (Light imaging, detection and ranging), LiDAR (Light Detection and Ranging) und Ladar (Light amplification by Stimulated Emission of Radiation detection and ranging). Lidar wird zur Erstellung hochauflösender Landkarten verwendet, mit Anwendungen in den Bereichen Vermessung, Geodäsie, Geomatik, Archäologie, Geographie, Geologie, Geomorphologie, Seismologie, Meteorologie, Forstwirtschaft und Airborne Laserscanning. Eine wesentliche Rolle spielt Lidar auch bei der Steuerung autonomer Fahrzeuge.
Lungenembolie
Verstopfung (Embolie) eines Blutgefäßes in der Lunge bzw. dem Lungenkreislauf
Plage
Eine Lungenembolie (kurz: LE) oder Lungenarterienembolie (kurz: LAE) ist eine Verstopfung (Embolie) eines Blutgefäßes in der Lunge bzw. des Lungenkreislaufs. Sie wird meistens durch einen Blutpfropfen (Blutgerinnsel), den sogenannten Thrombus (dann wird sie auch Lungenthrombembolie, pulmonale Thromboembolie oder Pulmonalarterienthrombembolie genannt), seltener durch Gasbläschen, beispielsweise bei einem Tauchunfall oder durch während einer chirurgischen Operation angesaugte Luft, oder durch Fett (Fettembolie, etwa durch Fett aus dem Fettmark bei Knochenbrüchen) verursacht. Da eine Lungenembolie potentiell lebensbedrohlich ist, sind Maßnahmen zur Ersten Hilfe immer erforderlich. Der sinkende Blutdruck (Hypotonie) kann zum obstruktiven Schock mit Kreislaufstillstand führen. Typische Symptome sind akute Luftnot (Dyspnoe) und/oder Brustschmerz beim Einatmen. Der Mangel an Sauerstoff (Hypoxie) verursacht einen Ruhepuls von über 100/min (Tachykardie), der von einer hohen Atemfrequenz (Tachypnoe) begleitet wird. Die weitere Symptomatik ist sehr variabel und kann Husten (lat.: Tussis), Blut im Auswurf (Hämoptyse) sowie Herzrhythmusstörungen beinhalten. Bei einer zusätzlich (Komorbidität) bestehenden tiefen Beinvenenthrombose (Tiefe Venenthrombose – TVT) ist das betroffene Bein meist angeschwollen und schmerzt. Wegen des erhöhten Pumpwiderstandes im Lungenkreislauf (pulmonale Hypertonie) wird die rechte Herzkammer stärker belastet (Cor pulmonale), was zu einer Herzinsuffizienz führen kann. Neben der bedarfsweisen Zufuhr von Sauerstoff wird eine Lysetherapie zur Auflösung des Thrombus durchgeführt. Zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulation) dient intravenös appliziertes Heparin. Nach Abklingen der akuten Symptome ist zur Vermeidung erneuter Thrombosen meist eine längerzeitige Therapie mit peroral verabreichten Antikoagulanzien (siehe Medizinische Maßnahmen) erforderlich. In Deutschland sterben jährlich zwischen 40.000 und 100.000 Menschen an einer Lungenembolie. Sie ist damit nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Gorgonen
Geflügelte Schreckgestalt in der griechischen Mythologie
Wesen
Die Gorgonen (altgriechisch γοργόνες gorgónes, von γοργώς gorgṓs, deutsch ‚schrecklich‘), Singular Gorgone (Γοργών Gorgṓn) oder Gorgo (Γοργώ Gorgṓ), sind in der griechischen Mythologie drei geflügelte Schreckgestalten mit Schlangenhaaren, die jeden, der sie anblickt, zu Stein erstarren lassen.
Sam Peckinpah
US-amerikanischer Filmregisseur (1925–1984)
Wesen
Sam Peckinpah (* 21. Februar 1925 in Fresno, Kalifornien; † 28. Dezember 1984 in Inglewood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor. Bekannt wurde Peckinpah als einer der führenden Vertreter des sogenannten Spätwesterns. Einen seiner größten Erfolge feierte er 1969 mit dem Westernepos The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen ebenfalls Wer Gewalt sät (1971), Getaway (1972), Pat Garrett jagt Billy the Kid (1973), Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia (1974) und Steiner – Das Eiserne Kreuz (1977). Wegen der für die Zeit starken Gewaltdarstellung in seinen Filmen (welche ihm den Spitznamen „Bloody Sam“ einbrachten) und seiner persönlichen Suchtprobleme, welche er häufig mit ans Set brachte, galt er zeit seines Lebens als kontroverse Figur in der Filmwelt.
Statistiken
- 133Gewöhnlich
- 60Ungewöhnlich
- 142Selten
- 53Episch
- 19Legendär
- 8Mythisch
- 0Prisma