@tltanoffline
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US-amerikanischer Schauspieler
Wesen
Robert John Downey Jr. (* 4. April 1965 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Als Sohn des Filmemachers Robert Downey Sr. kam er früh mit der Filmindustrie in Berührung und hatte bereits als Kind kleinere Filmrollen in dessen Filmen gespielt, bevor er sich entschied, Schauspieler zu werden. In den 1980er Jahren gehörte er zunächst zu einer als Brat Pack bekannten Schauspielergeneration, bevor er mit dem Film Unter Null erstmals die Aufmerksamkeit der Kritiker erregte. Bei der Oscarverleihung 2024 wurde er als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Historiendrama Oppenheimer (2023) ausgezeichnet. Der zuvor bereits zweifach oscarnominierte Downey (für Chaplin 1992 und Tropic Thunder 2008) wird heute von Kritikern als einer der besten Schauspieler seiner Generation bezeichnet und ist bekannt für sein breites Spektrum an Rollen, das von der Charakterdarstellung (Chaplin) über die Komödie (Sherlock Holmes) bis zu körperlich sehr fordernden Actionfilmen (Iron Man) reicht. Er spielte die Hauptrolle in dem erfolgreichen Film-Franchise Sherlock Holmes sowie die Rolle des Iron Man in mehreren Filmen des Marvel Cinematic Universe. Zwischen 1996 und 2001 stand Downey immer wieder wegen seiner Drogensucht in den Schlagzeilen, was seine Schauspielkarriere fast beendet hätte. Er stand wiederholt wegen Besitzes illegaler Drogen vor Gericht und wurde mehrfach zu Entziehungskuren verurteilt. Wegen Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen verbrachte er insgesamt 16 Monate im Gefängnis. Nachdem es ihm 2003 gelungen war, dauerhaft clean zu werden, feierte er ein Comeback mit Filmen wie Kiss Kiss, Bang Bang, Tropic Thunder und Gothika. Durch seine Rolle im Film Iron Man gelang ihm 2008 der Durchbruch zum Weltstar: Zum dritten Mal in Folge führte Downey 2015 die Forbes-Liste der bestbezahlten Schauspieler Hollywoods an. Zwischen Juni 2014 und Juni 2015 verdiente er rund 80 Millionen US-Dollar.
Französische Region um die Hauptstadt Paris
Gelände
Die Île-de-France [ildəˈfʀɑ̃(ː)s] ist eine Region in Nordfrankreich, die größtenteils mit dem Ballungsraum Paris identisch ist und deshalb zuweilen auch als Agglomeration Paris bezeichnet wird. Als Zone d’études et d’aménagement du territoire und NUTS-1-Region wird sie heute meist Région parisienne (Pariser Region) genannt. Dies ist ihre häufigste Bezeichnung in französischer Sprache. Die Region besteht aus der Stadt Paris (mit der Ordnungsnummer 75) und den Départements Essonne (91), Hauts-de-Seine (92), Seine-et-Marne (77), Seine-Saint-Denis (93), Val-d’Oise (95), Val-de-Marne (94) und Yvelines (78). Sie hat eine Fläche von 12.012 km² und 12.594.502 Einwohner (Stand: Januar 2026). Bedeutende Städte neben Paris, das auch Verwaltungssitz der Region ist, sind Versailles, Boulogne-Billancourt, Montreuil, Argenteuil und Saint-Denis. Die Einwohner werden Franciliens genannt. Das Département mit der Ordnungszahl 75 bildet die Kernstadt, die Départements 92, 93 und 94 bilden die Petite Couronne (erster innerer Vorortgürtel) und die Départements 77, 78, 91 und 95 die Grande Couronne (zweiter äußerer Vorortgürtel). Die Region ist bis weit in die äußeren Vororte stark verstädtert. In der größten Ausdehnung (Nordwest-Südost) erstreckt sich das ohne Unterbrechungen zusammenhängend bebaute Siedlungsgebiet über etwa 80 Kilometer. Es wird als Unité urbaine de Paris bezeichnet und umfasst große Teile der Region Île-de-France und zählt über 11 Millionen Einwohnern, womit Paris zu den Megastädten zählt. Zugleich ist die Metropolregion Paris die größte Metropolregion der Europäischen Union. Der Name Île-de-France (deutsch Insel Frankreichs oder Franziens) wird oft mit der Lage zwischen den Flüssen Seine, Marne, Oise und Beuvronne erklärt, von denen das Gebiet wie eine Insel umschlossen sei. Möglicherweise geht er jedoch auf die altfränkische Bezeichnung Liddle Franke (Kleines Frankenreich) zurück; demnach ist liddle (klein) in den romanischen Mundarten der Region zu [lil] geworden, was im Zuge der Verschriftlichung mit dem gleichlautenden romanischen Wort l'isle (die Insel, moderne Schreibung l'île) assoziiert und dann auch so geschrieben wurde. Die verbreitetsten Mundarten der Île-de-France waren das Franzische (Francien) und das Champenois, der Dialekt der Champagne, die heute nahezu ausgestorben sind, jedoch wesentliche Grundlagen beim Entstehen der französischen Sprache bildeten.
König von Frankreich und Navarra von 1610 bis 1643
Ludwig XIII. (* 27. September 1601 in Fontainebleau; † 14. Mai 1643 in Saint-Germain-en-Laye) war von 1610 bis 1643 König von Frankreich und Navarra. Er trug den Beinamen Louis le Juste (deutsch: Ludwig der Gerechte).
Gründungsvater und erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1732–1799)
George Washington [ˈwɒʃɪŋtən] (* 22. Februar 1732 auf dem Gutshof Wakefield (auch Pope’s Plantation genannt) im Westmoreland County, Kolonie Virginia; † 14. Dezember 1799 auf Mount Vernon, Virginia) war von 1789 bis 1797 der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Als Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee von 1775 bis 1783 war er einer der Gründerväter der USA und leitete als Vorsitzender die verfassunggebende Philadelphia Convention im Jahr 1787. Während seiner Präsidentschaft traf Washington wegweisende Entscheidungen, die die Entwicklung der Vereinigten Staaten von Amerika als republikanische Demokratie bis heute prägen. Er wirkte vor allem auf eine gegenüber den Einzelstaaten und dem Kongress handlungsfähige Zentralgewalt hin und bildete das neu geschaffene Amt bewusst aus, indem er Präzedenzfälle schuf. Washington wurde zur Zweihundertjahrfeier der Vereinigten Staaten am 11. Oktober 1976 postum „für die Vergangenheit und die Gegenwart“ der höchste Dienstgrad eines General of the Armies of the United States verliehen.
US-amerikanische Fernsehserie (2008–2013)
Objekt
Breaking Bad (sinngemäß „vom rechten Weg abkommen“, „eine kriminelle Laufbahn einschlagen“) ist eine US-amerikanische Krimi-Drama-Fernsehserie von Vince Gilligan. Sie zeigt die Wandlung eines an Lungenkrebs erkrankten biederen Chemielehrers zu einem rücksichtslosen Kriminellen. Die Hauptrolle des Chemielehrers Walter White spielt Bryan Cranston, der im Laufe der Serienausstrahlung vier Emmys als bester Hauptdarsteller erhielt. Die Fernsehserie, die vor allem durch Drama-Elemente und schwarzen Humor geprägt ist, wurde von Sony Pictures Television für den Kabelsender AMC produziert. Sie besteht aus 62 Episoden in fünf Staffeln und wurde in den USA erstmals vom 20. Januar 2008 bis zum 29. September 2013 ausgestrahlt. Die deutsche Erstausstrahlung fand am 4. Februar 2009 statt. Breaking Bad erhielt sehr gute Kritiken und wurde mit zwei Golden Globes und 16 Emmys ausgezeichnet. 2014 wurde sie als am besten bewertete Serie aller Zeiten ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. Neben Metástasis (2014), einem spanischsprachigen Remake, entstanden mit Better Call Saul (2015–2022) eine Prequelserie zum Anwalt Saul Goodman sowie mit El Camino: Ein „Breaking Bad“-Film (2019) ein Sequelfilm zur Figur Jesse Pinkman.