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Akademiker1711Mitglied seit 10. Mai 2026
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Programmiersprache
Formale Sprache zur Formulierung von Rechenvorschriften, die von einem Computer ausgeführt werden können
Objekt
Eine Programmiersprache ist eine formale Sprache zur Formulierung von Datenstrukturen und Algorithmen, d. h. von Rechenvorschriften, die von einem Computer ausgeführt werden können. Sie setzen sich üblicherweise aus schrittweisen Anweisungen aus erlaubten (Text-)Mustern zusammen, der sogenannten Syntax. Während die ersten Programmiersprachen noch unmittelbar an den Eigenschaften der jeweiligen Rechner ausgerichtet waren, werden heute meist problemorientierte oder auch (allgemeiner) höhere Programmiersprachen verwendet, die eine maschinenunabhängigere und somit für den Menschen leichter verständliche Ausdrucksweise erlauben. In diesen Sprachen geschriebene Programme können automatisiert in Maschinensprache übersetzt werden, welche unmittelbar von einem Prozessor ausgeführt werden kann. Zunehmend kommen auch visuelle Programmiersprachen zum Einsatz, welche den Zugang zu Programmiersprachen erleichtern. Bei deklarativen Programmiersprachen ist der Ausführungsalgorithmus schon vorab festgelegt und wird nicht im Quelltext ausformuliert/beschrieben, sondern es werden nur seine Anfangswerte und Bedingungen festgelegt sowie die Regeln, die das Ergebnis erfüllen muss.
Terrorismus
Gewaltaktionen gegen eine politische Ordnung, um einen politischen Wandel herbeizuführen
Konzept
Unter Terrorismus (abgeleitet über „Terror“ von lateinisch terror ‚Furcht‘, ‚Schrecken‘) versteht man kriminelle Gewaltaktionen gegen Zivilisten, wie Attentate, Sprengstoff- und Brandanschläge, Amokläufe und -fahrten oder Schiffs- und Luftpiraterie, mit denen politische, ideologische oder soziale Ziele erreicht werden sollen. Terrorismus ist das Ausüben und Verbreiten von Terror. Er dient als Druckmittel und soll Unsicherheit und Schrecken verbreiten oder Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen bzw. erzwingen. Insofern wird er als Kommunikationsstrategie oder als rational gewähltes Mittel der asymmetrischen Kriegführung verstanden. Vom Guerillakampf unterscheidet sich der Terrorismus dadurch, dass er nicht militärisch nach Raum, sondern wollen nach einer Formulierung Franz Wördemanns „das Denken besetzen“ und dadurch Veränderungsprozesse erzwingen will. In den Sozialwissenschaften werden verschiedene Definitionsversuche diskutiert, die sich unter anderem dahingehend unterscheiden, ob unter Terrorismus lediglich Akte aus dem Untergrund zu verstehen seien oder ob auch ein Staatsterrorismus denkbar sei. Die verschiedenen juristischen Definitionen des Begriffs, ob im nationalen Strafrecht oder im internationalen Recht, sind häufig noch viel umstrittener.
Errol Flynn
Australischer Schauspieler (1909-1959)
Wesen
Errol Leslie Thomson Flynn (* 20. Juni 1909 in Hobart, Tasmanien, Australien; † 14. Oktober 1959 in Vancouver, Kanada) war ein australisch-US-amerikanischer Filmschauspieler. In den 1930er- und 1940er-Jahren avancierte er als Abenteuerheld in Klassikern wie Unter Piratenflagge, Robin Hood – König der Vagabunden und Der Herr der sieben Meere zu einem der bekanntesten Hollywood-Stars. Seine letzten Lebensjahre waren durch nachlassenden schauspielerischen Erfolg, finanzielle Probleme und seine Alkoholkrankheit geprägt.
Belisar
Byzantinischer General und Feldherr des Kaisers Justinian I.
Wesen
Belisar (lateinisch Flavius Belisarius, altgriechisch Βελισάριος Belisarios; * um 500/505; † 565) war ein oströmischer Heermeister (magister militum) des Kaisers Justinian. Laut seinem langjährigen Mitarbeiter, dem Historiker Prokopios von Caesarea, stammte er vom lateinischsprachigen Balkan, aus der Stadt Germania (heute Saparewa Banja in Bulgarien), die zwischen Thrakien und dem Illyricum lag. Er spielte eine bedeutende Rolle als General in den Kriegen Justinians: In der Schlacht bei Dara besiegte er 530 ein großes persisches Heer, 534 gelang ihm überraschend die Zerschlagung des Vandalenreichs, und anschließend war er an der zeitweiligen Rückeroberung Italiens im Gotenkrieg beteiligt.
Capsaicin
Organische Verbindung
Objekt
Capsaicin (abgekürzt CPS) ist ein in verschiedenen Paprika-Arten natürlich vorkommendes Alkaloid, das bei Säugetieren durch Wirkung auf spezifische Rezeptoren einen Hitze- oder Schärfereiz und damit verbunden die Freisetzung von Neuropeptiden wie Substanz P hervorruft. Chemisch ist Capsaicin ein Fettsäureamid, genauer das Vanillylamid der Fettsäure trans-8-Methyl-6-nonensäure (auch trans-6-Isodecensäure genannt). Capsaicin ist lipophil (fettlöslich).
Statistiken
- 195Gewöhnlich
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