@yannisoffline
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Karyotypisch diagnostiziertes Syndrom
Plage
Das Down-Syndrom ist eine Chromosomenanomalie, die sich in einer Kombination geistiger Behinderung und körperlicher Fehlbildungen in unterschiedlicher Ausprägung und Stärke zeigt. Die Ursache liegt in einer Besonderheit an den Erbanlagen des betroffenen Menschen, bei dem das Chromosom 21 oder Teile davon dreifach statt doppelt vorhanden sind. Diese Chromosomenstörung wird deshalb Trisomie 21 (von altgriechisch τρία tría, deutsch ‚drei, dreierlei‘ und σῶμα sôma, deutsch ‚Körper‘; hier: Chromosomenkörper Nr. 21, als Träger der Erbinformationen) genannt. Verdreifachungen von Chromosomen können entstehen, wenn die Zellteilung so verläuft, dass statt eines Chromosoms zwei Chromosomen der gleichen Nummer in die Keimzelle gelangen. Die befruchtete Eizelle weist dann insgesamt drei Chromosomen auf: Je eins von Mutter und Vater und ein zusätzliches entweder von der Mutter oder dem Vater. Die Verdreifachung des entsprechenden Erbgutes geschieht meist durch eine Fehlsegregation, das fehlende Auseinanderweichen der Chromosomen während der Meiose. Die verschiedenen Formen der Trisomie 21 entstehen entweder spontan oder können vererbt werden, wenn die Mutter selbst das Down-Syndrom hat. Eine Translokations-Trisomie durch Chromosomenverlagerung kann allerdings familiär gehäuft vorkommen, sofern ein Elternteil vorbelastet ist, demnach eine balancierte Translokation eines 21. Chromosoms bei einem Elternteil ohne die Symptome eines Down-Syndroms vorliegt. Mit zunehmendem Alter der Mutter vor allem ab dem 35. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit einer Trisomie 21 des Kindes. Menschen mit Down-Syndrom haben in der Regel typische körperliche Merkmale und sind meist in ihren kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt. Eine eindeutige pränatale Diagnose ist durch eine Untersuchung der fötalen Chromosomen möglich, die durch Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie, seltener durch Nabelschnurpunktion gewonnen werden. Seit 2012 können durch Bluttests bei der Mutter Spuren fötalen Erbmaterials gefunden und untersucht werden. Die dadurch mögliche Selektion durch einen Schwangerschaftsabbruch ist ethisch umstritten.
Französisch-englischer Fußballspieler
Wesen
Michael Akpovie Olise (* 12. Dezember 2001 in London) ist ein französisch-englischer Fußballspieler. Der Flügelspieler steht beim Bundesligisten FC Bayern München unter Vertrag und spielt seit September 2024 für die französische Fußballnationalmannschaft.
Französischer Politiker und Mitglied des Front National (1928–2025)
Jean-Marie Louis Le Pen [lə̹ˈpɛn] (* 20. Juni 1928 in La Trinité-sur-Mer, Département Morbihan; † 7. Januar 2025 in Garches, Département Hauts-de-Seine) war ein französischer Politiker. Le Pen gründete die rechtsextreme Partei Front National und war von 1972 bis 2011 ihr Vorsitzender, der unter anderem dadurch auffiel, dass er den Holocaust leugnete. Im August 2015 schloss ihn die inzwischen von seiner Tochter Marine Le Pen geführte Partei wegen „schwerer Verfehlungen“ aus. Im Lauf seiner politischen Karriere trat Jean-Marie Le Pen bei fünf Präsidentschaftswahlen an und kam 2002 überraschend in die Stichwahl gegen Jacques Chirac. Von 1984 bis 2003 und von 2004 bis 2019 war Le Pen Abgeordneter im Europäischen Parlament. Er war Vorsitzender der Fraktion der Europäischen Rechten (1984–1989) und der Technischen Fraktion der Europäischen Rechten (1989–1994). Von 1999 bis 2001 war er Mitglied der Technischen Fraktion der unabhängigen Abgeordneten sowie von Januar bis November 2007 der Fraktion Identität, Tradition, Souveränität; in der übrigen Zeit war er fraktionslos.
Seefahrer aus Genua in spanischen Diensten († 1506)
Christoph Kolumbus (italienisch Cristoforo Colombo, spanisch Cristóbal Colón, portugiesisch Cristóvão Colombo, latinisiert Christophorus Columbus; * um 1451 in der Republik Genua; † 20. Mai 1506 in Valladolid, Königreich Kastilien) war ein italienischer Seefahrer in kastilischen Diensten, der über den Atlantik einen westlichen Seeweg nach Indien finden wollte und im Oktober 1492 eine Insel der Bahamas erreichte, dann weitere Karibikinseln. Dies wird im Allgemeinen als die Entdeckung Amerikas 1492 angesehen. Es folgten weitere Eroberungsreisen, und er wurde der erste Vizekönig der las Indias genannten Gebiete. Im Wettlauf mit Portugal um den Seeweg nach Indien im Rahmen des Indienhandels wollte Kolumbus den Weg im Westen erschließen. Das Ziel seiner ersten Entdeckungsreise war die Hafenstadt Quinsay in China, das im damaligen Sprachgebrauch zu Indien gezählt wurde. Auf seinen vier Entdeckungsreisen zwischen 1492 und 1504 steuerte Kolumbus vor allem die Großen Antillen an, darunter bei allen vier Reisen Hispaniola (heute Haiti und Dominikanische Republik), wo er erste Kolonien gründete. Erst auf seiner vierten Reise betrat er im heutigen Honduras amerikanisches Festland. Kolumbus hat offenbar zeitlebens nicht erkannt, dass es sich um einen bis dahin unbekannten Kontinent handelte. Diese Auffassung vertrat erst Amerigo Vespucci, nach dem die Neue Welt schließlich Amerika benannt wurde. Die ersten Entdecker Amerikas waren die Vorfahren der indigenen Bevölkerung Amerikas, die gesicherten Erkenntnissen zufolge vor mehr als 20.000 Jahren von Asien her auf den zuvor menschenleeren Kontinent gelangten (nach vereinzelter Funddeutung sogar vor über 100.000 Jahren), und zwischen 12.000 und 11.000 vor Chr. auch auf dessen Südhälfte (siehe Besiedlung Amerikas). In den Zeitspannen von vielen Jahrtausenden ist allerdings die Erinnerung an die Einwanderung verloren gegangen, wurde ihr Kontinent von den aus Asien Gekommenen nicht mehr als Neuland erlebt, sodass die Wortwahl ‚Entdeckung‘ nicht unbedingt angebracht ist. Als neu entdecktes Land wurde Nordamerika schon rund 500 Jahre vor Kolumbus von Leif Eriksson und anderen Wikingern besucht, die zeitweilig auch dort siedelten. Wenn Kolumbus gleichwohl bis heute als maßgeblicher europäischer Entdecker Amerikas gilt, ist das darauf zurückzuführen, dass erst seine Reisen die dauerhafte Kolonisierung und Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents durch Europäer und Menschen aus anderen Kontinenten in geschichtlicher Zeit zur Folge hatten.
Orale Sexualpraktik
Konzept
Der Anilingus (lat. anus „After“ und lingere „lecken“; engl. Rimming oder Rim-Job; auch als Oroanalkontakt, Zungenanal, abgekürzt ZA oder Afterlecken bezeichnet) stellt eine orale Sexualpraktik dar, bei welcher der Anus, meist inklusive Dammregion, mit Lippen und Zunge stimuliert wird. Er kann sowohl oberflächlich als auch durch Penetration des Anus mit der Zunge erfolgen. Die Analregion ist mit zahlreichen Nervenenden besetzt und gehört zu den erogenen Zonen.