Melusine
Mythische Sagengestalt des Mittelalters
Wesen
Melusine ist eine mythische Sagengestalt des Mittelalters. Im Erzählkern handelt die Sage davon, dass Melusine einen Ritter unter der Bedingung eines speziellen Betrachtungstabus heiratet, demzufolge er sie nicht in ihrer wahren Gestalt sehen soll: der einer Wasserfee, meist mit Schlangenleib. Melusine wird zur Quelle seines Ansehens und Reichtums, bis der Ritter das Tabu bricht. Melusine ist auch bekannt unter der Bezeichnung Melusina, in der französischen Literatur auch Merlusigne und ähnlich. Die ältesten Überlieferungen des Melusinenstoffes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Mögliche Ursprünge finden sich bereits in vorchristlichen Sagenwelten der hellenischen, keltischen wie auch der vorderasiatischen Kultur. Als historisch-genealogische Sage geht sie zurück auf die Familie Lusignan aus der französischen Region Poitou. Im Laufe der Zeit haben sich die Texte verändert. Erschien Melusine früh noch als Dämonin, wurde sie in den höfischen Romanen des Mittelalters als Ahnfrau mancher Familien immer mehr verchristlicht. Seit der Neuzeit verschwanden die Elemente der Familiengeschichte, es wurde mehr Wert auf die tragische Liebesbeziehung gelegt. Bis ins 20. Jahrhundert gehörte Melusine zu den außerordentlich populären Geschichten der europäischen Kulturen. Adaptionen existieren in vielen europäischen Sprachen. Seit dem 20. Jahrhundert hat sie allerdings an Präsenz verloren.
KartenMythos
Melusine
Mythische Sagengestalt des Mittelalters
Melusine ist eine mythische Sagengestalt des Mittelalters. Im Erzählkern handelt die Sage davon, dass Melusine einen Ritter unter der Bedingung eines speziellen Betrachtungstabus heiratet, demzufolge er sie nicht in ihrer wahren Gestalt sehen soll: der einer Wasserfee, meist mit Schlangenleib. Melusine wird zur Quelle seines Ansehens und Reichtums, bis der Ritter das Tabu bricht. Melusine ist auch bekannt unter der Bezeichnung Melusina, in der französischen Literatur auch Merlusigne und ähnlich. Die ältesten Überlieferungen des Melusinenstoffes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Mögliche Ursprünge finden sich bereits in vorchristlichen Sagenwelten der hellenischen, keltischen wie auch der vorderasiatischen Kultur. Als historisch-genealogische Sage geht sie zurück auf die Familie Lusignan aus der französischen Region Poitou. Im Laufe der Zeit haben sich die Texte verändert. Erschien Melusine früh noch als Dämonin, wurde sie in den höfischen Romanen des Mittelalters als Ahnfrau mancher Familien immer mehr verchristlicht. Seit der Neuzeit verschwanden die Elemente der Familiengeschichte, es wurde mehr Wert auf die tragische Liebesbeziehung gelegt. Bis ins 20. Jahrhundert gehörte Melusine zu den außerordentlich populären Geschichten der europäischen Kulturen. Adaptionen existieren in vielen europäischen Sprachen. Seit dem 20. Jahrhundert hat sie allerdings an Präsenz verloren.
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Angriff
Länge des Artikels
79 / 120
Verteidigung
Dichte und Anzahl der Belege
67 / 120
Lebenspunkte
Alter und Anzahl der Versionen
315 / 400
Geschwindigkeit
Jüngste Bearbeitungen und Aufruf-Trend
12 / 30
Aura
Sprachversionen und eingehende Links
58 / 100
Lebenspunkte zählen im Kampf zu einem 3tel: Dieses Wesen kommt mit 105 ins Spiel. Diese Zahl steht auf der Karte — bei einem Angriffslimit von 120 brauchte man sonst fünf Treffer.
Größe des Artikels
32 kB
Angeführte Belege
44
Abschnitte
14
Versionen
765
Versionen in 90 Tagen
4
Eingehende Links
395
Sprachversionen
31
Aufrufe in 12 Monaten
147.125
Erstellt am
5. November 2003
Wikidata-Aussagen
65
Episch — 97,2. Perzentil der Bekanntheit
Die Seltenheit ordnet Karten nach der Bekanntheit ihres Themas: Aufrufe, Anzahl der Sprachen und eingehende Links. Diese Stufe erscheint in 4,50 % der aus Boostern gezogenen Karten. Über die Stärke sagt sie nichts — die liegt hier bei 596 von 1000.
Fähigkeiten
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Mythos — Typvorteile
Stark gegen
Schwach gegen
Der Quellartikel
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Abbildung : Datei auf Wikimedia Commons — anonymous — Lizenz Public domain. Artikeltext lizenziert unter CC BY-SA 4.0.
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